Denkmal für Zemach Shabad
Eine herzliche Bronzeskulptur im ehemaligen jüdischen Ghetto zu Ehren von Dr. Zemach Shabad — dem gütigen Vilniuser Arzt, der als Vorbild für die Kinderbuchfigur Doktor Aibolit diente.

- ✓Eine warmherzige Bronzeskulptur des Arztes und eines kleinen Mädchens mit Katze auf einem ruhigen Altstadtplatz
- ✓Ehrt Dr. Zemach Shabad, die reale Vorlage für den Märchenarzt „Doktor Aibolit“
- ✓Steht im Herzen des ehemaligen jüdischen Ghettos, mit einer viersprachigen Inschrift einschließlich Jiddisch
- ✓QR-Code scannen und die Lebensgeschichte des Arztes in mehreren Sprachen hören
- ✓Ein kostenloser, berührender Zweimintenstopp auf jedem Rundgang durch das jüdische Erbe von Vilnius
Was du siehst
Diese kleine, herzliche Bronze zeigt Dr. Zemach Shabad (1864–1935), wie er sich zu einem kleinen Mädchen hinunterbeugt, das eine Katze in den Armen hält — eine Szene, die genau einfängt, warum Vilnius sich noch heute an ihn erinnert. Shabad war ein jüdischer Arzt, Pionier der öffentlichen Gesundheitsversorgung und Gemeindeleiter, der berühmt dafür war, die ärmsten Kinder der Stadt kostenlos zu behandeln. Der russische Kinderbuchautor Korney Chukovsky begegnete ihm in Vilnius und verwendete ihn als Vorlage für den sanftmütigen Märchendoktor Aibolit — weshalb das Denkmal weniger wie ein Mahnmal wirkt und mehr wie ein guter Freund.
Die Skulptur wurde 2007 enthüllt; sie ist ein Werk des litauischen Bildhauers Romualdas Kvintas und steht auf einem ruhigen Platz im ehemaligen jüdischen Ghetto. Ein früheres Denkmal für Shabad, das kurz nach seinem Tod 1936 errichtet worden war, wurde während der deutschen Besatzung zerstört; dieses hat sein Andenken auf den Straßen zurückgebracht, in denen er gewirkt hat.
- Preis
- kostenlos, im Freien, jederzeit zugänglich
- Enthüllt: 2007, vom Bildhauer Romualdas Kvintas
- Achte auf die viersprachige Inschrift, darunter auf Jiddisch
- Ein QR-Code neben der Statue gibt Shabads Geschichte in mehreren Sprachen wieder
Wie du das Meiste daraus machst
Für sich genommen ist das Denkmal ein kurzer Halt, doch es gewinnt an Tiefe als Teil eines ruhigen Spaziergangs durch die ehemaligen Ghettostraßen, wo Gedenktafeln und stille Höfe die Geschichte des „Jerusalem des Nordens“ erzählen. Kombiniere es mit einem weiteren Altstadtrundgang, und du wirst an mehreren Plätzen und Kirchen vorbeikommen, die dieses Viertel von Vilnius prägen.


