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Orthodoxe Kirche der Heiligen Paraskeva

Eine kleine, ruhige orthodoxe Kirche an der Didžioji gatvė in der Altstadt — die älteste orthodoxe Kirche Litauens, bekannt als der Ort, an dem Peter der Große Taufpate bei der Taufe von Abram Gannibal, dem Urgroßvater des Dichters Alexander Puschkin, gewesen sein soll.

Aktualisiert Juni 20262 Min. Lesezeit·1 Abschnitte
A sunny day view of Didžioji Street in Vilnius Old Town, featuring historic buildings, a cobblestone road, an ornate street lamp, and the spire of the Orthodox Church of St. Nicholas in the background.
Kurz gesagt
  • Eine der ältesten orthodoxen Kirchen Litauens mit Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert.
  • Mit dem Besuch Peters des Großen im Jahr 1705 und der Taufe von Puschkins Urgroßvater Abram Gannibal verbunden.
  • Ein kleines, farbenfrohes Inneres voller Ikonen, das eine ruhige Pause abseits der belebten Didžioji gatvė bietet.
  • Orthodoxe Gottesdienste werden manchmal auf Litauisch gesungen — eine unverwechselbare lokale Besonderheit.

Orthodoxe Kirche der Heiligen Paraskeva

Die Orthodoxe Kirche der Heiligen Paraskeva (Šv. Paraskevės cerkvė, auch Pyatnitsa-Kirche genannt) ist ein kleines, friedliches Heiligtum, das in einer Ecke der Didžioji gatvė im Herzen der Altstadt liegt. Seit dem 14. Jahrhundert steht an dieser Stelle eine orthodoxe Kirche, was sie zu einer der ältesten in Litauen macht, und das bescheidene Ausmaß und das ruhige, farbenfrohe Innere des heutigen Baus — gefüllt mit Ikonen und ungewöhnlichen Dekorationen — machen es zu einem willkommenen stillen Winkel abseits der belebten Straße davor.

Der eigentliche Ruhm der Kirche ist historischer Natur. Der Überlieferung zufolge betete der russische Zar Peter der Große hier 1705 während des Großen Nordischen Krieges, und bei derselben Feier wurde Abram Petrowitsch Gannibal — ein in Afrika geborener Edelmann, der zum Urgroßvater des Dichters Alexander Puschkin wurde — getauft, wobei der Zar selbst als Taufpate fungierte. Eine Gedenktafel an der Wand erinnert an diese Verbindung, die neugierige Besucher wegen des Puschkin-Bezugs anzieht.

Es ist eher eine kurze Station als eine Hauptsehenswürdigkeit, die sich leicht in einen Spaziergang zwischen dem Rathausplatz und dem Kathedralenplatz einfügen lässt. An Wochenenden können Sie möglicherweise einen Teil einer orthodoxen Liturgie erleben, die manchmal auf Litauisch statt auf Kirchenslawisch gesungen wird — ein kleines, aber markantes Detail. Die Öffnungszeiten können begrenzt sein, und die Kirche ist in erster Linie eine Gottesdienststätte — treten Sie daher leise ein und erkundigen Sie sich vorab über den Zugang, wenn Sie eine besondere Reise dorthin planen.

Hinweise zum Guide· Zuletzt geprüft

Grundsätzliche Empfehlungen (Routen, Viertel, Tempo) halten wir stabil. Zeitkritische Angaben wie Öffnungszeiten oder Ticketregeln prüfst du am besten kurz vor der Reise noch einmal in offiziellen Quellen.