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Kirche des Heiligen Bartholomäus des Apostels

Eine abgelegene, klassizistische Kirche in Užupis, 1644 gegründet und heute das geistliche Zuhause der belarussisch-katholischen Gemeinschaft in Vilnius, bekannt für ihren ruhigen Hofterrasse und das Panorama über die Stadt.

Aktualisiert Juni 20262 Min. Lesezeit·1 Abschnitte
A paved pedestrian path lined with trees and benches runs alongside a lake with boats and paddleboards under a blue sky.
Kurz gesagt
  • Eine kleine, gemütliche Kirche mit einer friedlichen, aufrichtigen Atmosphäre, versteckt im künstlerischen Viertel Užupis.
  • Eine Hofterrasse, die viele Besucher als Aussichtspunkt mit atemberaubendem Panorama über Vilnius hervorheben.
  • Das geistliche und kulturelle Zentrum der belarussischen Gemeinschaft der Stadt, mit Gottesdiensten in belarussischer Sprache.
  • Eine historische Stätte mit Wurzeln im Jahr 1644 und einer bewegenden Verbindung zum Maler Ferdynand Ruszczyc, der darum bat, sein Herz hier beizusetzen.

Kirche des Heiligen Bartholomäus des Apostels

Die Kirche des Heiligen Bartholomäus des Apostels (Šv. apaštalo Baltramiejaus bažnyčia) ist ein ruhiges, abgeschiedenes Kleinod am Rand von Užupis, in der Užupio g. 17A. Besucher loben durchgehend die friedliche, aufrichtige Atmosphäre und den gepflegten Hof, dessen Terrasse auf das, was viele als atemberaubendes Panorama über die Altstadt und das Flusstal beschreiben, hinausgeht. Nach dem Trubel des zentralen Užupis ist es ein ruhiger, besinnlicher Halt.

An diesem Ort steht seit 1644 eine Kirche, obwohl das Gebäude mehrfach durch Brand beschädigt und wiederaufgebaut wurde. Ihre heutige klassizistische Form geht größtenteils auf einen Umbau von 1823–1824 durch Pater Augustinas Stodolnikas zurück, nach einem früheren Oratorium, das von Martynas Knakfusas (Martin Knackfuss) entworfen wurde; der Glockenturm wurde 1881 hinzugefügt. Heute ist es die einzige Kirche, die der kleinen belarussisch-katholischen Gemeinschaft in Vilnius dient, und die Gottesdienste werden in belarussischer Sprache gehalten — eine stille Erinnerung an die vielschichtigen Kulturen der Stadt.

Die Kirche trägt ein bewegendes Stück Lokalgeschichte: Der Maler Ferdynand Ruszczyc (1870–1936), der in der Nähe in Užupis lebte und 1913 hier heiratete, bat in seinem Testament darum, sein Herz in der Kirche des Heiligen Bartholomäus beizusetzen. Sie lässt sich natürlich mit einem ausgedehnten Rundgang durch Užupis und die Altstadt verbinden. Als aktive Pfarrei können Gottesdienstzeiten und Zugangsmöglichkeiten variieren; bitte respektieren Sie den Gottesdienst und erkundigen Sie sich im Voraus, wenn Sie hineinmöchten.

Wo es liegt

Užupis (Angel of Užupis)The bohemian self-declared 'republic' across the Vilnia, centred on its trumpeting angel statue.

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